Liturgische Beauftragung zum Lektor und Akolyth

Herr Christoph Krutmann aus Lendringsen möchte Ständiger Diakon werden

Herr Christoph Krutmann aus der Lendringser St. Josef-Gemeinde ist am Samstag, 25. November 2017 in der Kirche des Michael-Klosters in Paderborn von Weihbischof Dominicus Meier OSB zum Lektor und Akolythen beauftragt worden. Diese Beauftragung ist Teil der Ausbildung zum Ständigen Diakon. Die Diakonenweihe wird Herr Krutmann voraussichtlich in der österlichen Bußzeit 2019 empfangen. Zusammen mit Christoph Krutmann empfingen weitere sieben Männer diese Beauftragung.

Christoph Krutmann ist seit langem verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern und auch Großvater. Er arbeitet als Krankenpfleger in der Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer. In seiner Freizeit widmet er sich der Musik und seit einigen Jahren der Ausbildung zum Ständigen Diakon.

Die Beauftragung zum Lektor und Akolythen hat eine andere theologische Quelle als die gemeindeinterne Beauftragung, im Gottesdienst die Lesung vorzutragen und die erzbischöfliche Beauftragung zur Kommunionhelferin/zum Kommunionhelfer.

Akolyth – In der westlichen Liturgie ist der Akolyth erstmals im 3. Jahrhundert bezeugt, in der röm. Liturgie zur Mithilfe bei der Eucharistiefeier (Bereitung des Altars und hilfsweise Kommunionspendung – auch an Kranke) und Eucharistieverehrung beauftragt. Nach der Neuordnung von Weiherecht 1983 und Weiheliturgie 1972 ist der Akolyth nicht mehr Kleriker, sondern (männl.) Laie, der vom Bischof zu diesem Dienst im Rahmen der Messe liturgisch beauftragt wird. Kandidaten zum Diakonat und Priesteramt müssen diesen Diesnt einige Zeit ausüben. Im deutschen Sprachbebiet werden zur Zeit nur Kandidaten der Ämter beauftragt; mitursächlich ist, dass Frauen und Männer auch zu Kommunionhelferinnen/-helfern vom Bischof bestellt werden, was den Erfordernissen der Gemeinde mehr entspricht. (verändert nach: Lexikon für Theologie und Kirche 1993/2006 Band 1)