Erweiterung der Gottesdienstordnung seit Ende Juni 2020

Öffnung auch der kleineren Kirchen und Feier von Messen an Werktagen

Nach den ersten öffentlichen Gottesdiensten Mitte Mai in St. Vincenz, St. Marien und Heilig Kreuz und der Öffnung weiterer Pfarrkirchen zum Pfingstfest hat der Pastoralverbundsrat – bestehend aus den Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und Vertretern des Pastoralteams – bei einem gemeinsamen Treffen Mitte Juni entschieden, dass Ende Juni auch die kleineren Kirchen geöffnet werden und  Werktagsmessen und Wort-Gottes-Feiern wieder regelmäßig möglich sein sollen. Eine detaillierte Übersicht über die beschlossene Gottesdienstordnung finden Sie hier.

Die Wochentage und Uhrzeiten entsprechen noch nicht dem gewohnten Rhythmus vor Ausbruch der Corona-Pandemie – bitte be­ach­ten Sie immer auch die Aufstellung in den Pfarrnachrichten und den Aushang an den Kirchen. Falls aufgrund der neuen Gottesdienstordnung eine von Ihnen bestellte Messintention entfällt, wenden Sie sich bitte an das Katholische Stadtbüro und sprechen mit den Mitarbeiterinnen einen neuen Termin ab.

Da die Plätze in den Kirchen wegen der einzuhaltenden Abstandsregel reduziert sind, ist zu den Gottesdiensten an den Wochenenden weiterhin eine vorherige Anmeldung erfor­der­lich. Diese startet jeweils eine Woche vorher und kann telefonisch im Katholischen Stadtbüro (02373 2060) oder online auf dieser Seite erfol­gen. Für die Teilnahme an den Werktagsgottesdiensten genügt es, vor Ort einen Zettel mit den notwendigen Kontaktdaten auszufüllen. Eine Teilnahme ist nur mit eigenem Mund-Nasen-Schutz möglich! Die kircheneigenen Gotteslobe liegen nicht aus – bitte bringen Sie bei Bedarf Ihr eigenes Gotteslob mit.

Alle An­meldelis­ten dienen lediglich dem Zweck der Nach­verfol­gung im Fall von Infektionen und wer­den nach dem Ablauf von vier Wochen vernichtet.

Nach der Fortschreibung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen am 15.06.2020 hat das Erzbischöfliche Generalvikariat folgende Änderungen für den gottesdienstlichen Bereich veröffentlicht:

  • Für Gottesdienste gelten die Hygiene- und Abstandsregelungen wie bisher. Ebenfalls weiterhin sind die Gottesdienstteilnehmer mit Namen und Kontaktdaten zur Sicherung der Rückverfolgbarkeit zu erfassen. Letzteres gilt nicht für Gottesdienste im Freien.
  • Neu ist, dass bei Ausweisung fester Sitzplätze mit Aufstellung eines Sitzplans unter Erfassung von Namen und Kontaktdaten (sogenannte besondere Rückverfolgbarkeit) das Erfordernis des Mindestabstands von 1,5 Metern entfallen kann. Gleichwohl empfehlen wir, bei der bisherigen Abstandsregelung zu bleiben.
  • Ebenfalls weiterhin gilt unsere Empfehlung, auf Gemeindegesang zu verzichten.
  • Für Trauergottesdienste gelten die vorgenannten Regeln für Gottesdienste. Das gilt auch bei der Nutzung nichtkirchlicher geschlossener Räume (z. B. städtische Trauerhalle) für den Trauergottesdienst. In diesen Fällen bedarf es zusätzlich einer Abstimmung mit dem Träger/Eigentümer. Für das Begräbnis selbst gilt, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern einzuhalten sind. Vom Mindestabstand ausgenommen sind dabei Personen, die nach § 1 Abs. 2 der CoronaSchVO von der Abstandsregelung im öffentlichen Raum befreit sind (z. B. Verwandte, Ehegatten, Kinder u. a.).
  • Ab dem 1. Juli 2020 können Erstkommunionfeiern unter Beachtung der geltenden Regelungen stattfinden.
  • Für alle Maßnahmen gilt weiterhin die Empfehlung, sich im Bedarfsfall mit den örtlich zuständigen Behörden abzustimmen.

 

Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen zum Corona-Virus im Erzbistum Paderborn und die neuesten Corona-Verordnungen des Landes NRW.